Anubias nana im Topf – Anubias barteri var. nana
Anubias nana im Topf – kompaktes Zwergspeerblatt für Wurzeln und Steine
Anubias barteri var. nana ist eine der bekanntesten Aufsitzerpflanzen in der Aquaristik. Sie bleibt kompakt, wächst langsam und kommt auch mit weniger Licht zuverlässig zurecht. Ihre festen, dunkelgrünen Blätter passen zu natürlichen Wurzellayouts ebenso gut wie zu klar aufgebauten Garnelen- oder Gesellschaftsaquarien. Wer Anubias nana im Topf kaufen möchte, erhält ein pflegeleichtes Zwergspeerblatt, das sich besonders gut auf Wurzeln oder Steinen befestigen lässt.
Kompakter Wuchs für Vorder- und Mittelgrund
Das Zwergspeerblatt wird meist etwa 5 bis 10 cm hoch und breitet sich mit seinem Rhizom nach und nach seitlich aus. Dadurch lässt es sich im Vordergrund größerer Becken, im Mittelgrund kleiner Aquarien oder direkt auf feinen Hardscape-Elementen einsetzen. Die rundlich-ovalen Blätter bleiben deutlich kleiner als bei der großen Anubias barteri, wirken aber kräftiger als bei der Miniaturform „Petite“.
Auf dunklem Holz entsteht ein ruhiger, sattgrüner Kontrast. In Garnelenbecken bieten die Blattoberflächen zusätzliche Weideflächen für Biofilm, ohne den Tieren viel Schwimmraum zu nehmen. Auch in Aquarien mit pflanzenzupfenden Bewohnern wird Anubias nana häufig verwendet, weil ihre Blätter vergleichsweise fest sind; eine Garantie gegen Fraß oder Ausgraben gibt es allerdings nicht.
Wenig Licht, langsames Wachstum
Geeignet sind Temperaturen von 20–28 °C, ein pH-Wert von 5,5–8,0, GH 2–20 °dGH und KH 1–12 °dKH. Die Pflanze toleriert damit viele übliche Süßwasserbedingungen. Geringes bis mittleres Licht genügt. Eine CO₂-Anlage ist nicht notwendig, während eine ausgewogene, eher sparsame Düngung den Austrieb unterstützen kann.
Das langsame Wachstum spart Schnittarbeit, bedeutet aber auch, dass alte Blätter lange im Aquarium bleiben. Bei zu viel Licht oder einem Nährstoffungleichgewicht können sich dort Algen festsetzen. Ein leicht schattiger Standort und eine stabile Pflege sind wirksamer als ständig wechselnde Gegenmaßnahmen.
So wird Anubias nana richtig befestigt
Vor dem Einsetzen werden Topf und Steinwolle vollständig, aber vorsichtig entfernt. Das Rhizom gehört auf eine Wurzel oder einen Stein und darf nicht mit Kies oder Soil bedeckt werden. Nur die feineren Wurzeln können in den Bodengrund hineinwachsen. Zur ersten Fixierung eignen sich ein lockerer Faden oder ein dafür vorgesehener Pflanzenkleber; später hält sich die Pflanze mit ihren eigenen Wurzeln fest.
Pflegeleicht und vielseitig kombinierbar
Anubias nana ist eine sehr gute Wahl für Einsteiger und für Aquarianer, die dauerhaft grüne Bereiche ohne häufigen Rückschnitt gestalten möchten. Beschädigte Blätter werden am Ansatz entfernt. Ist das Rhizom kräftig genug, lässt es sich zur Vermehrung teilen. Jedes Teilstück sollte mehrere gesunde Blätter besitzen, damit es ohne langen Stillstand weiterwachsen kann.