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PomPom Krabbe fürs Aquarium

Ptychognathus sp. „PomPom“

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Marcos persönlicher Tipp

Was ich an der PomPom Krabbe besonders interessant finde, ist ihr ständiges Absuchen von Steinen und Wurzeln. Trotz der kleinen Körpergröße ist im Becken eigentlich immer etwas zu beobachten, sobald sie sich eingewöhnt hat.

Mein Tipp: Viele kleine Spalten und Rückzugsplätze einplanen und die Abdeckung wirklich lückenlos halten – beim Klettern sollte man diese kleinen Krabben nicht unterschätzen.

Marco von Aquariso

Für's Aquarium
Ab 30 Liter
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Endgröße
ca. 2–2,5 cm
Vergesellschaftung
Mit Augenmaß

Produktbeschreibung

PomPom Krabbe – Ptychognathus sp. „PomPom“

Die PomPom Krabbe gehört zu den ungewöhnlichsten kleinen Aquarienkrabben. Ihren Namen verdankt sie den auffälligen, fein behaarten Scheren, mit denen sie Futterpartikel aufnimmt und den Untergrund absucht. Mit einer Körperbreite von ungefähr 2–2,5 cm bleibt sie kompakt, zeigt aber ein ausgesprochen interessantes Such- und Kletterverhalten. Wer eine PomPom Krabbe kaufen möchte, sollte ihr vor allem ein gut eingefahrenes, strukturreiches und ausbruchssicheres Aquarium bieten.

Kleine Krabbe mit auffälligen „Pompons“

Charakteristisch sind die borstenartigen Büschel an den Scheren, die wie kleine Pompons wirken. Die Tiere sind häufig zwischen Steinen, Wurzeln, Laub und Pflanzen unterwegs und durchsuchen Oberflächen nach verwertbaren Partikeln. Gerade in naturnah eingerichteten Becken lässt sich dieses Verhalten gut beobachten. Nach dem Einsetzen oder während der Häutung kann sich die Krabbe zeitweise deutlich stärker zurückziehen.

Aquarium mit Struktur und sicherer Abdeckung

Wir empfehlen ein Aquarium ab 30 Litern. Wichtiger als möglichst viel freie Bodenfläche sind zahlreiche Verstecke, Spalten und geschützte Häutungsplätze. Steine, Wurzeln, Laub und robuste Pflanzen sorgen für Struktur und zusätzliche Weideflächen. Obwohl die PomPom Krabbe überwiegend aquatisch gehalten wird, ist sie ein geschickter Kletterer. Kabeldurchführungen, Filteröffnungen und andere Spalten sollten deshalb zuverlässig gesichert sein.

Stabile, mineralisierte Wasserwerte

Für die Aquarienhaltung sind stabile Bedingungen wichtiger als das Nachregeln auf einen einzelnen Messwert. Als sinnvoller Bereich gelten etwa 22–26 °C, ein pH-Wert von ungefähr 6,5–8,0, 5–12 °dGH und 2–6 °dKH; besonders angenehm ist eine Temperatur um 22–25 °C. Sehr weiches, stark saures Wasser ist für Krabben ungünstig, da ausreichend Mineralstoffe für Panzerbildung und Häutung benötigt werden. Die genaue Artzuordnung der im Handel angebotenen PomPom-Krabben ist nicht abschließend geklärt, weshalb auch Angaben zur natürlichen Salinität je nach Herkunft unterschiedlich ausfallen. Tiere sollten daher nicht abrupt zwischen Süß- und Brackwasserbedingungen umgesetzt werden.

Abwechslungsreiche Kost für einen Allesfresser

PomPom Krabben sind opportunistische Allesfresser. Sie nutzen Biofilm, Aufwuchs, Detritus und kleine Futterpartikel, sollten im Aquarium aber zusätzlich abwechslungsreich versorgt werden. Geeignet sind sinkendes Garnelen- oder Krabbenfutter, feines Frostfutter, kleine proteinreiche Futtersorten sowie gelegentlich pflanzliche Bestandteile. Eine sparsame, regelmäßige Fütterung ist sinnvoller als große Portionen, die liegen bleiben und die Wasserqualität belasten.

Vergesellschaftung mit Augenmaß

Die PomPom Krabbe gilt grundsätzlich als eher friedlich, bleibt aber eine Krabbe mit opportunistischem Fressverhalten. Ruhige kleine Fische können geeignete Mitbewohner sein. Bei sehr kleinen Garnelen, frisch gehäuteten Wirbellosen, Jungtieren oder besonders langsamen Tieren lässt sich ein Zugriff nicht vollständig ausschließen. Für eine möglichst stressarme Haltung sind daher ein Artbecken oder sorgfältig ausgewählte, friedliche Mitbewohner die sicherste Wahl.

Vermehrung im Aquarium

Eine zuverlässige Nachzucht im normalen Süßwasseraquarium ist für die unter diesem Handelsnamen angebotenen Tiere nicht gut dokumentiert. Die Larvenentwicklung gilt als anspruchsvoll und kann je nach tatsächlicher Art eine Brack- oder Meerwasserphase erfordern. Die PomPom Krabbe eignet sich deshalb eher als Beobachtungstier als für Aquarianer, die gezielt eine leicht reproduzierbare Krabbenart suchen.

Hinweis zur wissenschaftlichen Bezeichnung

Im Handel wird die PomPom Krabbe häufig als Ptychognathus barbatus angeboten. Neuere taxonomische Arbeiten zeigen jedoch, dass ost- und südostasiatische Tiere dieser Gattung in der Vergangenheit teilweise falsch unter diesem Namen geführt wurden. Um keine unsichere Artbestimmung als Tatsache darzustellen, verwenden wir für die Handelsform bewusst die fachlich vorsichtigere Bezeichnung Ptychognathus sp. „PomPom“.

Steckbrief & Hinweise

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name
Ptychognathus sp. „PomPom“
Deutscher Name / Handelsname
PomPom Krabbe
Endgröße
ca. 2–2,5 cm Körperbreite
Lebenserwartung
ca. 1–2 Jahre (Richtwert)
Beckengröße
ab 30 Liter
Ernährung
Allesfresser; Biofilm, Aufwuchs, Detritus sowie tierische und pflanzliche Zusatzkost
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Verhalten
überwiegend friedlich, aktiv und opportunistisch
Vermehrung
im normalen Süßwasseraquarium nicht zuverlässig dokumentiert

Wasserwerte

Temperatur
22–26 °C
pH-Wert
6,5–8,0
GH (Gesamthärte)
5–12 °dGH
KH (Karbonathärte)
2–6 °dKH
Optimaltemperatur
22–25 °C

Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zu diesem Produkt.

Noch eine Frage? Schreib uns
Braucht die PomPom Krabbe einen Landteil?

Die im Aquaristikhandel als PomPom Krabbe angebotenen Ptychognathus-Tiere werden überwiegend aquatisch gehalten; ein klassischer Landteil ist daher normalerweise nicht nötig. Sehr wichtig ist dagegen eine lückenlos gesicherte Abdeckung, weil die kleinen Krabben gut klettern können. Da die genaue Artzuordnung der Handelsform nicht abschließend geklärt ist, sollten Tiere außerdem nicht abrupt zwischen unterschiedlichen Süß- oder Brackwasserbedingungen umgesetzt werden.

Kann man PomPom Krabben mit Garnelen zusammen halten?

Eine Vergesellschaftung ist möglich, aber die PomPom Krabbe sollte nicht als garantiert garnelensicher betrachtet werden. Sie ist überwiegend friedlich, frisst jedoch opportunistisch. Sehr kleine Junggarnelen, geschwächte Tiere oder frisch gehäutete Garnelen können deshalb gefährdet sein. Wer jedes Risiko vermeiden möchte, hält die Krabben besser separat oder mit sorgfältig ausgewählten, friedlichen Mitbewohnern.

Welche Wasserwerte eignen sich für die PomPom Krabbe?

Für die Aquarienhaltung empfehlen wir stabile, mineralisierte Bedingungen bei etwa 22–26 °C, einem pH-Wert von ungefähr 6,5–8,0, 5–12 °dGH und 2–6 °dKH. Als günstiger Temperaturbereich gelten etwa 22–25 °C. Wichtiger als das exakte Treffen eines Einzelwertes sind eine gute Wasserqualität, ausreichende Mineralversorgung und langsame Veränderungen der Wasserchemie.

Was frisst eine PomPom Krabbe im Aquarium?

PomPom Krabben sind Allesfresser und suchen laufend nach kleinen Futterpartikeln. Sie nutzen Biofilm, Aufwuchs und Detritus und nehmen zusätzlich sinkendes Garnelen- oder Krabbenfutter, feines Frostfutter sowie kleine tierische und pflanzliche Futtersorten an. Abwechslung ist sinnvoll; große Futterreste sollten wegen der Wasserbelastung vermieden werden.

Wie groß sollte das Aquarium für PomPom Krabben sein?

Wir empfehlen für die PomPom Krabbe ein Aquarium ab 30 Litern. Das Becken sollte bereits biologisch stabil sein und viele kleine Verstecke, Steine, Wurzeln, Laub und geschützte Häutungsplätze bieten. Eine dichte Abdeckung ohne offene Kabel- oder Filterdurchführungen ist besonders wichtig, da Krabben überraschend gute Kletterer sind.

Warum wird die PomPom Krabbe bei Aquariso als Ptychognathus sp. bezeichnet?

Im Handel wird die PomPom Krabbe häufig unter dem Namen Ptychognathus barbatus angeboten. Neuere taxonomische Untersuchungen zeigen jedoch, dass Tiere aus Ost- und Südostasien in der Vergangenheit teilweise falsch dieser Art zugeordnet wurden. Solange die konkrete Handelsform nicht sicher bis zur Art bestimmt ist, ist Ptychognathus sp. „PomPom“ die fachlich vorsichtigere Bezeichnung und vermeidet eine möglicherweise falsche Artangabe.

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