Aufsitzerpflanzen machen Wurzeln und Steine lebendig
Manche Pflanzen brauchen keine freie Fläche im Boden, um im Aquarium ihren Platz zu finden. Aufsitzer lassen sich je nach Art an Wurzeln, Steinen oder anderen geeigneten Stellen verwenden. Dort verbinden sich ihre Blätter mit der Einrichtung und geben selbst einem schlichten Aufbau ein grüneres Gesicht.
Den Wuchs in die Gestaltung einbeziehen
Kleine Blätter können eine feine Verzweigung begleiten, größere Formen einen ruhigen Schwerpunkt setzen. Überlege, wie viel Platz die Pflanze später einnimmt und welches Licht sie an der vorgesehenen Stelle erreicht. Auch innerhalb der Aufsitzer gibt es unterschiedliche Ansprüche.
Einzelne Stellen bewusst hervorheben
Eine Pflanze an einer Verzweigung lenkt den Blick anders als mehrere dicht nebeneinander befestigte Exemplare. Schau dir deshalb die Form deiner Wurzel oder deines Steins zuerst ohne Pflanzen an. Welche Kontur gefällt dir, und welche Fläche möchtest du begrünen? Wenn diese Idee feststeht, lassen sich Blattgröße und späterer Wuchs besser auswählen. Zugleich bleibt genügend Platz, um die Pflanze bei Bedarf zu pflegen, ohne die gesamte Dekoration aus dem Aquarium zu nehmen.
Behutsam befestigen
Die geeignete Methode richtet sich nach Pflanze und Untergrund. Bei vielen bekannten Aufsitzern darf das Rhizom nicht tief im Boden verschwinden. Die Angaben beim Artikel helfen dir dabei, die Pflanze richtig zu setzen und zu befestigen.
Wenn du selbst gestalten möchtest, findest du hier die Pflanzen dafür. Bereits begrünte Träger gehören in den Bereich „Bepflanzte Deko“. Beide Wege können schön sein: selbst den passenden Platz suchen oder ein vorbereitetes Element in die eigene Einrichtung aufnehmen.
Wie du Pflanzen nach ihrer Wuchsform platzierst, zeigt die Anleitung Aquarienpflanzen richtig einsetzen. Weitere Anregungen findest du bei den pflegeleichten Pflanzen für Anfänger.
