Mittelgrundpflanzen verbinden freie Flächen und Hintergrund
Der Mittelgrund gibt einem Aquarium Tiefe. Hier lassen sich Wurzeln und Steine mit Blattgruppen verbinden, Übergänge kaschieren und einzelne Pflanzen als Blickfang setzen. Ob eine Art an diesen Platz passt, hängt vor allem von der Beckengröße und ihrer ausgewachsenen Form ab.
Rosetten und Aufsitzer unterschiedlich einsetzen
Cryptocorynen und Echinodorus bilden Blattgruppen aus einer Pflanzenbasis. Plane für sie ausreichend Bodenfläche ein und vergleiche die Endgröße der jeweiligen Art oder Sorte. Eine kräftige Echinodorus kann in einem kleinen Becken bereits den Hintergrund ausfüllen, während sie in einem großen Aquarium im Mittelgrund gut zur Geltung kommt.
Anubias eignen sich dagegen zum Befestigen auf Holz oder Stein. Das Rhizom bleibt frei und wird nicht eingegraben. Auch innerhalb dieser Gattung unterscheiden sich die Blattgrößen deutlich: Eine kleine Anubias nana wirkt anders als eine größere Anubias barteri oder gracilis.
Kontraste mit Blattgröße und Abstand gestalten
Feine und breite Blätter bringen Abwechslung, ohne dass jede Stelle dicht bepflanzt sein muss. Setze ähnliche Pflanzen als erkennbare Gruppen und lasse Platz für neue Blätter. Berücksichtige dabei den Blick von vorne und von der Seite. Besonders große Blätter können den Vordergrund stärker verdecken, als es bei der kleinen Lieferpflanze zunächst aussieht.
Einen zugänglichen Pflanzbereich erhalten
Lichtbedarf, Versorgung und Wachstumstempo sollten zu den Nachbarpflanzen passen. Langsam wachsende Aufsitzer profitieren davon, wenn schnellere Pflanzen sie nicht überwuchern. Halte außerdem genügend Abstand zu Filtereinlässen und anderen Stellen, die du regelmäßig reinigen musst.
Wenn du mehrere Pflanzgruppen zusammenstellen möchtest, vergleiche unsere Aquariumpflanzen-Sets. Zusätzliche Einzelarten findest du bei den Wasserpflanzen; prüfe dort jeweils Wuchshöhe, Lieferform und den vorgesehenen Standort.
