Schwimmpflanzen fürs Aquarium kannst du nach Art, Liefermenge und Pflegebedarf vergleichen. Beachte bei der Auswahl auch, wie viel freie Wasseroberfläche du behalten möchtest und welche Pflanzen darunter wachsen.
Schwimmpflanzen bringen eine neue Ebene ins Aquarium
Bei Schwimmpflanzen lohnt sich der Blick von oben ebenso wie von der Seite. An der Oberfläche liegen die Blätter, darunter werden je nach Art feine Wurzeln sichtbar. So entsteht eine Bepflanzung, die das Aquarium anders prägt als Pflanzen im Bodengrund.
Ein wenig Grün kann schon viel verändern
Du kannst mit einer kleinen Gruppe beginnen und beobachten, wie sie sich im Becken entwickelt. Eine teilweise bedeckte Oberfläche wirkt anders als eine weitgehend geschlossene Fläche. Denke dabei auch an die Pflanzen darunter, denn Schwimmpflanzen können ihren Lichteinfall verringern.
Strömung, Abdeckung und der Platz unter der Beleuchtung gehören zur Standortwahl. Die Ansprüche der jeweiligen Art zeigen dir, ob deine Wasseroberfläche geeignet ist.
Auch die Ansicht von unten gehört dazu
Bei einem offenen Aquarium fallen die Blätter an der Oberfläche besonders auf. Von der Seite können dagegen die Wurzeln und ihre Wirkung im Wasser im Mittelpunkt stehen. Überlege deshalb, aus welcher Perspektive du dein Becken am häufigsten betrachtest. Freie Stellen an der Oberfläche erleichtern außerdem den Überblick bei der Fütterung und Pflege. Mit einer bewusst begrenzten Pflanzengruppe kannst du die neue Ebene kennenlernen und ihre Ausdehnung passend zum übrigen Aquarium begleiten.
Raum für die Oberfläche lassen
Wie rasch eine Gruppe wächst, hängt von den Bedingungen und der Pflanze ab. Gelegentliches Auslichten kann helfen, die gewünschte offene Fläche zu erhalten. So bleibt die Bepflanzung übersichtlich und lässt sich immer wieder neu verteilen.
Wenn du dein Aquarium gern auch von oben betrachtest, sind Schwimmpflanzen eine besonders schöne Möglichkeit, noch eine weitere Seite deiner Gestaltung kennenzulernen.
